Weggeblasen

Von Martinlagerwey - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50282973

Von Martinlagerwey - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50282973

Heute ist der Straßenbaum vor unserem Haus einfach weggeflogen. Er war seit 2 Jahren von einem Schädling befallen. Der Bursche hat sich in den Stamm gebohrt wie nichts Gutes. Und heute beim ersten Herbststurm war Schluß. Knack! Das war´s. Die Baumkrone lag vor unserer Haustür und über der Wurzel ragte nunmehr nur noch der ca. 2 Meter hohe Stumpf.

Wegen des Problems mit den Parasiten standen wir bereits seit einigen Monaten mit einem freundlichen Herren vom Grünflächenamt in Verbindung. Die Herrschaften vom Fachbereich Grünflächen hatten sich bereits selbst ein Bild von dem Übel gemacht. Durch sie kennen wir auch den Namen des Schädlings: Birnenprachtkäfer.

Prächtige Arbeit, du Käfer!

Fliegenpilze

Herbst, Wald, Herbstwald

Herbst, Wald, Herbstwald

Das Elsass ist uns ein willkommenes Ziel für einen Kurzurlaub im Herbst. Kurze Anreise, gutes Essen und viel Natur sind garantiert.  

Fliegenpilze gab es in diesem Jahr zwar keine. Aber die Natur hatte dennoch ihren ganz besonderen Reiz. Zeit zwischen Sommer und Winter, zwischen Farben und Grau.

van Gogh

Vase in unserem Wohnzimmer. Prisma gemacht

Vase in unserem Wohnzimmer. Prisma gemacht

Draußen blühen die Sonnenblumen. Das brachte uns auf die Idee, mal wieder das Kröller-Müller-Museum zu besuchen, denn auch dort gibt es Sonnenblumen. Und zwar jene, die Herr van Gogh Ende des 19. Jahrhunderts auf Leinwand verewigt und die Helene Müller Anfang des 20. Jahrhunderts für kleines Geld erworben hat, um sie der stetig wachsenden und sehr sehenswerten Sammlung der Eheleute Anton Kröller-Müller hinzuzufügen.

Das Museum liegt inmitten des Naturschutzgebietes De Hoge Veluwe nahe Arnheim. Dort warten über 1.000 weiße Fahrräder nur darauf, auf über 40km Radwegen die wilde Fahrt durch Heidekraut und Sanddünen aufzunehmen. Dieses Mal haben wir den nördlichen Teil des Parks und das Jagdhaus St. Hubertus erkundet. Zum Schluß gab´s noch Appeltaart mit Slagroom im Parkrestaurant.

Bis nächstes Mal.

Your black horizon

Olafur Eliasson / David Adjaye Your black horizon Thyssen-Bornemisza Art Contemporary 2007

Olafur Eliasson / David Adjaye

Your black horizon

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary 2007

Ein Schild auf der Strandpromenade wies uns den Weg bergauf vorbei an Zypressen und Olivenbäumen. Nach 20-minütigem Fußweg auf schmalem Schotterweg schien zwischen den Bäumen ein rechteckiger Körper, dessen Fassade das Sonnenlicht einfing aber dessen Inhalt verbarg. Der Weg führte weiter direkt zu dem schmalen Eingang der L-förmigen Struktur. Wir durchschritten den Korridor, der den Besucher bei 35°C und gleißender Sonne von jetzt auf gleich in kühle (dank Klimaanlage) dunkelste Nacht entführte. Nur durch einen ringsum laufenden schmalen Spalt änderte sich das Licht vom Sonnenaufgang bis -untergang, wobei ein Zyklus ca. 11 Minuten dauerte.

Die Installation ist vom isländischen Künstler Eliasson in Zusammenarbeit mit dem Architekten Adjaye entstanden. Finanziert wurde das ganze vom guten alten Thyssen-Bornesmisza. Zu finden auf dem Eiland Lopud, eine der Elaphitischen Inseln.

Studio 2

Nach 6 jähriger Umbauzeit hat das Kaiser-Willhelm-Museum in Krefeld wieder eröffnet. Heute haben wir dem KWM unseren Besuch abgestattet, denn wir waren neugierig – auf das Gebäude mehr, als auf die Sammlung. Schließlich haben uns sowohl das Gebäude, als auch die Sammlung gut gefallen. Im "Studio 2" haben wir ein kleines Filmchen gedreht.

Der repräsentative Kasten am Westwall war in die Jahre gekommen und auch sonst mußte einiges aus dem Ende der 1890er in die Jetztzeit transformiert werden. Brandschutz hier, Klimatechnik dort und dann wurden auch noch unter Farb- und Putzschichten erhaltenswerte Wandgemälde freigelegt. All das hat die Zeit bis zur Wiedereröffnung nicht gerade verkürzt. Details erläutert Dr. Martin Henschel als Kurator der Sammlung in seinem Video.

Uk to remain in eu

Engländer sind sonderbar. Sie fahren auf der falschen Straßenseite. Sie tragen immer Hüte. Beim Fußballspiel hauen sie immer alles kurz und klein. Und sie essen komische Sachen mit Minzsauce. 

Aber sind wir nicht alle ein bisschen sonderbar? Franzosen tragen immer ihr Brot mit sich herum. Belgier können sich nicht einigen, ob sie Holländisch oder Französich sprechen sollen. Griechen liegen nur auf ihrer faulen Haut und uns auf der Tasche. Schweden können nur Möbel aus Pappe bauen und gewinnen immer den Grand-Prix, sofern nicht Aserbaidschan gewinnt. Und Deutsche sind sowieso blöd.

Wir können sicherlich noch viel voneinander profitieren. Bleibt! 

Sieg oder Platz?

Heute waren wir auf der Hausmesse von GK Handelsplan zu Gast. Sie fand auf der schönen Krefelder Galopprennbahn statt.

Neben kulinarischen Köstlichkeiten gab es bei bestem Wetter Pferderennen vom Feinsten. Wir haben bei einer interessanten Führung eine Menge über den Pferderennsport gelernt und tatsächlich unsere ersten Pferdewetten abgegeben. Unser Pferd Nr. 6 hat uns sage und schreibe 1,70 € eingebracht und eine Menge Spass.

Vielen Dank an das Team von GK Handelsplan.

 

Hello Lisbon

Lisboa, Rua de São Tomé

Lisboa, Rua de São Tomé

Wir glauben, den Ursprung des Fado gefunden zu haben: Er entstand wahrscheinlich beim Warten auf die Linie Eléctricos 28! Eine schier endlose Touristenschlange schlängelte sich bereits frühmorgens träge am Plaza Martim Moniz geduldig leidend voran. Und wir mittendrin.

Als wir endlich das pittoreske Bähnlein besteigen durften, hielten wir es gerade mal bis ins Viertel Bairro Alto aus, bevor wir wegen Platzangst fluchtartig die Bahn verließen. Dennoch hatte die Fahrt ihren ganz speziellen Reiz.

Sie erinnerte uns stark an eine Fahrt mit der "Wilden Maus" - steil bergauf, ruckartig nach rechts oder links und laut bimmelnd in die Eisen steigend.  Wir haben es weit mehr genossen, die Bahnen von unserem Appartemento-Fenster aus zu beobachten. 

Form folgt Funktion

Aus alt wird neu

Aus alt wird neu

Philips ist nachwievor einer der bekanntesten Elektronikkonzerne. Zwar ist diese Marke gerade auf dem Weg raus aus unseren Wohnzimmern, wo sie uns Jahrzehnte lang unterhalten hat, denn das Produktsegment "TV" ist inzwischen erfolgreich an asiatische Partner veräußert worden. Der Erfinder von Compact-Cassette und Compact Disc geht hier den gleichen Weg wie die Marken Blaupunkt, Grundig, Nordmende oder Telefunken.

Philips findet man also heute vor allem in Bad und Küche. Und auch in unserer Küche gibt es Philips. Sie bereitet unseren Kaffee zu. Wasser zu erhitzen, es in einem Schwall über Kaffeemehl zu ergießen und der Schwerkraft folgend unter dem Filter wieder aufzufangen, schien uns ein nachvollziehbares Konzept, um wohlschmeckenden Kaffee herzustellen. Philips nennt dies das Direkt-Brüh-Prinzip und schreibt dazu auf seiner Website:

Philips bringt Kaffee bereits seit 1965 in das Zuhause der Menschen und treibt seither die Weiterentwicklung der Kaffeemaschine mit innovativen Technologien voran, wie z. B. dem zukunftsweisenden Direkt-Brüh-Prinzip.

Unsere 7 Jahre alte Philips Café Gourmet hat heute ihren Nachfolger kennengelernt. Eine Philips Café Gourmet Modelljahr 2016. Aber was ist das? Aus dem stylischen Apparat ist ein kostenoptimiertes Design-Monster geworden. Aus rund wurde eckig. Aus Chrom wurde Aluminiumimitat. Und aus alle dem, was mal praktisch war, ist Unpraktisches geworden.

Vielleicht war der Produkt-Manager dieser Maschine in seinem vorherigen Karriereschritt in der Personalentwicklung in der Fernseher-Sparte bei Philips und brauchte nach der Neuorganisation irgendeine neue Aufgabe. Oder aber der Brand-Manager von Philips hat ganze Arbeit geleistet und die Marke gewinnbringend an einen asiatischen Partner verkauft. Und die neuen Herrn haben es beim Abkupfern nicht ganz so genau genommen.

Es scheint, als sei Philips nun auch auf dem Weg raus aus unserer Küche. 

Gugels

Beim Decken des Frühstückstisches sind uns heute diese Mini-Gugelhupfformen in die Hände gefallen, die wir vor einem Jahr zwar gekauft aber noch nie genutzt hatten. Das sollte sich heute ändern. Zusammen mit dem Eierlikörkuchenrezept wurden daraus 12 runde Sachen.

Deutschlandroller

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Gestern und heute fand das Sichtungstraining für den Kader der unter 15-Jährigen der Rollhockey-Nationalmannschaft statt. Die Einladung zur Teilnahme kam genau so kurzfristig wie unerwartet.

Auch wenn es diesmal nicht für einen Platz unter den besten 8 gereicht hat, war es trotzdem eine große Anerkennung und eine gute Erfahrung. Viel Glück dem Team bei den weiteren Turnieren.

In Formation

MoJive

Seit heute beschäftigt uns die Tanzformation Happy Hospital Hoppers.

Rück-Platz-Wechselschritt (GS), Damensolo, GS, Stop and Go, GS, Dame dreht durch...und wie!

Es gibt für uns viel zu lernen und vor allem ZU BEHALTEN, denn die Musik ist gnadenlos schnell und die Hacken der Mittanzenden sind immer in nächster Nähe.

Feuer im Nachbarhaus

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Die Feuerwache ist nicht weit. Insofern ist Sirenengeheul, nicht selten zu hören. Auch heute mußte der Löschzug wieder ausrücken. Die Sirenen wurden lauter, lauter und lauter, um dann jäh zu verstummen. 6 Löschfahrzeuge und 2 Rettungswagen hatten ihr Ziel erreicht. Das Nachbarhaus! 

Kein Rauch. Kein Brandgeruch. Nur der ganze Straßenzug war in blinkendes Blau getaucht. Und nach 30 Minuten kam dann der Typ mit dem Gasschnorchelprüfer. Kurze Zeit später war die Sache erledigt. Die Feuerwehr rückte ab. Die Bewohner konnten zurück in ihre Wohnungen und die Straße wurde nunmehr nur noch vom Schein der Laterne erleuchtet. 

Gute Nacht. 

Heute ist nicht alle Tage.

Jena, München, Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht hat heute einem Antrag auf Eröffnung eines Parteiverbotsverfahrens stattgegeben. Ein kühnes Vorhaben, wenn schon das Verfahren gegen Beates braune Bande aus Jena alleine bereits mehr als 250 Prozeßtage verschlungen hat. 

Im dann nun bald anstehenden Verfahren werden wir wohl vor 2025 mit keinem Urteilsspruch rechnen dürfen. 

Smart Meter

Unser dummer Stromzähler

Unser dummer Stromzähler

Heute stand der Mann von den Stadtwerken vor der Tür und teilte mit, er müsse mal die Zählerstände ablesen. Er hielt so ein smartes Tablet in der Hand, woraus wir schlossen, der meint´s ernst.

Gut, wir haben noch keinen dieser intelligenten Stromzähler installiert. Bei uns dreht sich noch so ein EDL21-Zähler im Keller und mißt unseren Stromverbrauch. Deshalb haben wir auch erst vor wenigen Tagen pflichtbewusst unserem lokalen Versorger unseren Wasser- und Gasverbrauch online über dessen Kundenportal mitgeteilt. Das Portal ist erst kürzlich generalüberholt worden. Alles klappte prima. Das Teil wußte, worum´s ging. Gasverbrauch, Wasserverbrauch, fertig! Die Angabe unseres Stromverbrauchs war nicht gewünscht, denn schließlich beziehen wir unseren Strom nicht über dieses Unternehmen. 

Und nun steht dieser Mann vor der Tür und begründet sein Interesse an unserem Stromverbrauch mit irgendwelchen Durchleitungsgebühren. Aber warum um Himmelswillen hat man uns dann nicht gleich unseren Stromverbrauch über das Portal eingeben lassen? Dann hätte sich der Mann den Weg zu uns sparen können. Oder wir hätten uns unsere Zeit sparen können, dieses Portal zu benutzen, wenn wenige Tage später sowieso die Zähler abgelesen werden!

Bevor die Europäische Richtlinie zu Energieeffizienz und Energiedienstleistungen (EDL2006/32/EG) alsbald die lokalen Versorger mit der Einführung smarter Stromzähler überfordert, ließe sich die Dienstleistungseffizienz schon heute deutlich steigern, wenn nur die Gegenwartstechnologien smarter eingesetzt werden würden. Die Entwicklung des neuen Kundenportals hat bestimmt ´ne Menge Geld gekostet.

Galerie

Unser Haus hatte eine Galerie. Ein paar Ständerprofile und Gipskartonplatten später haben wir nun einen neuen abgeschlossenen Raum. Und die Jungs haben nun beide größere Zimmer.

Danke an die Teams der Firmen Ott und Schütze.